Meine Prognose für 2026: Selbstbestimmtes und ganzheitliches Gesundheitsmanagement sind das A und O

16.01.26 | Frauengesundheit, Krebs, Persönliches | 0 Kommentare

Die Krebsraten steigen weltweit an, eine Tendenz für mehr junge Frauen mit der Diagnose Krebs ist erkennbar und die Menopause nach Krebs mit all ihren Facetten haben nicht viele auf dem Schirm. Zeit, eine persönliche Prognose für 2026 (und darüber hinaus) abzugeben. In diesem Artikel beleuchte ich die Frage, was hier grundlegend schief läuft und warum es zukünftig ein selbstbestimmtes und ganzheitliches Gesundheitsmanagement braucht. 

1. Weltweiter Anstieg der Krebserkrankungen erfordert ein Umdenken

Die Zahl der Krebserkrankungen steigt weltweit weiter an. Prognosen der WHO zufolge werden Krebserkrankungen bis 2050 um über 70 % im Vergleich zum Jahr 2022 zunehmen. Auch die Statistik Austria gab im Jänner die Prognose ab, dass die Krebsneuerkrankungen in Österreich um über 20% bis 2045 im Vergleich zu 2023 ansteigen werden. Ein deutlicher Zuwachs sei lt. Statistikern bei den Krebssterbefällen zu erwarten, gleichzeitig nähme auch die Zahl der Menschen zu, die mit einer Krebsdiagnose leben werden. Brustkrebs soll auch zukünftig die häufigste Krebserkrankung bei Frauen bleiben. 

Diese besorgniserregende Entwicklung wirft – trotz modernster Medizin und neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse – eine unbequeme, aber notwendige Frage auf: Was läuft hier grundlegend schief bzw. was haben wir übersehen?

 

Viele Experten sehen als Gründe für diese Entwicklung eine wachsende und zunehmend alternde Gesellschaft sowie besser Diagnoseverfahren. Ein wesentlicher Teil der Antwort liegt jedoch auch in unserem Lebensstil u.a.

  • ungesunde Ernährung und Nährstoffmängel,
  • Bewegungs- und Schlafmangel
  • Chronischer Stress
  • Umweltgifte wie Luftverschmutzung und Schwermetalle

Diese und weitere Faktoren begünstigen stille Entzündungen, die die (Mit-)Ursache vieler chronischer Erkrankungen u.a. Krebs sind. Das bedeutet, dass gerade bei Lebensstilfaktoren wir viel in der Hand haben. 

Auch wenn wir nicht alles beeinflussen können, was uns im Leben widerfährt, haben wir dennoch einen großen Hebel in der Hand, um unsere Gesundheit aktiv zu erhalten, zu stärken und Heilungsprozesse zu unterstützen.

 

Erkranken immer mehr junge Frauen an Krebs?

Krebs ist eine Erkrankung, die hauptsächlich ältere Menschen betrifft. Doch auch hier ist ein Trend zu beobachten, dass mehr Menschen in ihren Dreißigern, Vierzigern oder Fünfzigern an Krebs erkranken. Als ich damals mit 37 Jahren die Diagnose Brustkrebs erhalten habe, dachte ich, dass ich da zu den selteneren Fällen gehöre.

Doch ich erkannte während meiner Akuttherapiephase, dass hier viele Frauen mit Brustkrebs zwischen 30 und 50 Jahren waren. Frauen, die mitten in der Rush-hour ihres Lebens standen mit Kindern, Familie, Haus und Karriere. Frauen, die in jüngeren Jahren an Brustkrebs erkranken sind zwar noch eine Minderheit, doch die Zahl ist in den letzten 10 Jahren gestiegen. Rund 15-20% der Neuerkrankungen bei Brustkrebs im DACH-Raum betrifft Frauen unter 50 Jahren.

Die Frage, ob generell mehr junge Menschen an Krebs erkranken, ist lt. Experten nicht so einfach zu beantworten, da die Datenlage teilweise nicht gut und widersprüchlich oder auf Schätzungen beruht. Dennoch zeigen vorhandene Daten, dass gewisse Krebsarten bei jungen Menschen ansteigen wie zB Brustkrebs oder Darmkrebs. Hier könnten auch Gründe im Lebensstil liegen.

 

Krebs verstehen: Warum wir den unteren Teil des Eisbergs betrachten müssen

Nach der wachrüttelnden Krebsdiagnose in meinen 30ern habe ich viel recherchiert, was das Thema Krebs betrifft:

  • Was ist Krebs und wie entsteht er?
  • Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es in der Schulmedizin und Komplementärmedizin?
  • Was sind die Ursachen von Krebs aus medizinischer, energetischer und spiritueller Sicht?
  • Was haben von Krebs geheilte Menschen gemeinsam und in ihrem Leben verändert, die entgegen ihrer Prognose wieder gesund geworden sind oder zumindest schon lange in Schach halten und ein aktives Leben mit Genuss und Erfüllung leben?

 

Dabei habe ich folgendes erkannt: Eine Krebsdiagnose ist nicht einfach nur „Pech“. Krebs ist ein multifaktorielles Zusammenspiel u.a. unseres Lebensstils, unserer Lebenserfahrungen, Interpretation und Umgang damit sowie vererbte Traumata über Generationen, die in unseren Zellen gespeichert sind. Ein komplexes Thema. 

Es sind die vielen kleinen Entscheidungen, die wir über Jahre oder Jahrzehnte treffen: wie wir uns ernähren, wie viel wir uns bewegen, wie wir mit Stress umgehen, welche (energieraubenden?) Beziehungen wir pflegen, welcher (belastenden?) Arbeit wir nachgehen und nicht zuletzt, ob wir dabei wir selbst sind oder uns verbiegen. Dabei geht es nicht um Schuld, sondern um Ver-Antwort-ung – also eine Antwort auf das zu geben, was uns das Leben geschickt hat.

 

Vom Weckruf zum Aufbruch in ein selbstbestimmtes und authentisches Leben

Wenn die medizinische Akuttherapie endet, fühlen sich viele Frauen zwar erleichtert, aber auch innerlich leer, angespannt, erschöpft oder entfremdet von sich selbst. Ängste vor einem Rückfall, Unsicherheit über den eigenen Körper durch Neben- und Nachwirkungen der Therapien sowie sichere Behandlungsmöglichkeiten sind häufige Begleiter dieser Zwischenphase.

Krebs kann ein tiefgreifender Weckruf sein, innezuhalten und zu prüfen: Lebe ich im Einklang mit meinen Werten, Bedürfnissen und meiner Wahrheit? 

Genau hier liegt ein entscheidender Hebel:

  • sich Zeit und Raum zu geben, das Erlebte zu integrieren
  • Körper und Geist zu stärken und
  • Schritt für Schritt wieder in Verbindung mit sich selbst zu kommen und zu spüren, was gut und gesund für dich ist und was du besser loslassen solltest.

Heilung bedeutet nicht nur, frei von Krankheit zu sein – sondern im Einklang mit seiner wahren Essenz bewusst in ein neues, stimmiges Leben hineinzuwachsen. Dazu wird es zukünftig auch ein Angebot von mir geben. 

Bettina Nußdorfer

2.Menopause nach Krebs: Ein blinder Fleck in der Frauengesundheit

Frühe und künstliche Menopause nach Krebs – was viele Frauen nicht vorbereitet

Die Diagnose Krebs trifft viele Frauen im jungen und mittleren Alter, die vor der Diagnose noch ihre Periode haben. Durch eine Krebstherapie kann es jedoch zu einer vorzeitigen oder künstlichen Menopause kommen – entweder durch eine irreversible Schädigung der Eierstöcke, durch operative Entfernung der Gebärmutter und Eierstöcke oder eine Anti-Hormontherapie. Gemäß der britischen Organisation „Menopause and Cancer“ kommen rund 40 % der Frauen unter 40 und 70–90 % der Frauen über 40  infolge der Behandlung dauerhaft in die Menopause.

 

Langzeitfolgen der Menopause nach Krebs: körperlich, emotional, mental

Diese Form der Menopause ist nicht vergleichbar mit den natürlichen Wechseljahren. Die Menopause nach Krebs tritt abrupt auf, ist häufig intensiver und bringt körperliche, emotionale und mentale Beschwerden und nicht zu unterschätzende Langzeitfolgen mit sich wie u.a.

  • Ängste und Depressionen
  • Müdigkeit, Erschöpfung und Schlafstörungen
  • Hitzewallungen und Nachtschweiß
  • Gelenk- und Muskelschmerzen
  • trockene Haut und Schleimhäute
  • Unfruchtbarkeit
  • verringerte Libido
  • erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Osteoporose

Neueste Forschungen zeigen, dass sich viele Frauen schlecht informiert, unzureichend begleitet und mit ihren Symptomen allein gelassen fühlen. Es fehlt an Zeit, Aufklärung, Begleitung und praxistauglichen Selbsthilfestrategien. Denn oftmals sind Therapien wie eine Hormonersatztherapie, die bei Frauen in den natürlichen Wechseljahren angeboten werden, bei Frauen nach Krebs meist kontraindiziert aufgrund des Rückfallsrisikos. Genau hier braucht es neue Wege, die Frauen stärken, ihnen Orientierung geben und sie ermutigen, eine aktivere Rolle in ihrer Gesundheit einzunehmen.

Als Selbstbetroffene setze ich mich derzeit intensiv mit diesem Thema auseinander und möchte auch hier andere Frauen mit meiner Arbeit zukünftig Unterstützung anbieten.

 

3. Selbstbestimmtes und ganzheitliches Gesundheitsmanagement

Warum Schulmedizin allein nicht ausreicht

Ich denke, dass es zukünftig einerseits mehr Zusammenarbeit der Schulmedizin und Komplementärmedizin braucht, um Krebsbetroffene und -überlebende bestmöglich in ihrer Heilung und Erhalt bzw. Verbesserung der Lebensqualität zu unterstützen. Und im Sinne der Menschen, wieder gesund zu werden und nicht, um mit unfassbar teuren Therapien Geld zu machen. Da das nun mal so ist, geht es wieder einmal um Selbstverantwortung, wenn es um die eigene Gesundheit geht. 

Deswegen appelliere ich an jede, sich bestmöglich Wissen über den eigenen Gesundheitszustand und Behandlungsmöglichkeiten anzueignen. Am besten auch mehrere Experten aus verschiedenen Disziplinen zu Rate ziehen, um dann einerseits mit deinem Ärzteteam auf Augenhöhe zusammen zu arbeiten, gute Fragen stellen und eine gut informierte Entscheidung hinsichtlich Therapien und Gesundheitserhaltung treffen zu können. 

 

Gesundheit neu gedacht: Körper, Geist, Emotionen und Seele

Auf der anderen Seite ist es meiner Ansicht nach wichtig, das Thema Krebs oder generell chronische Erkrankungen aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Nicht nur: was kann ich alles von außen an Therapien machen, um wieder gesund zu werden. Sondern auch den Weg nach innen zu gehen: sich zu fragen, was einem die Krankheit sagen will. Was ist die Botschaft dieser Erkrankung? Was zeigt mir mein Körper als Spiegel meiner Seele? Was darf ich in mir heilen, um auch äußerlich heil zu werden? Ein nicht zu unterschätzender, zusätzlicher Heilungsfaktor.

 

Gesundheit als Teamarbeit: Dein persönliches Health Team

Ich stehe für selbstbestimmtes Gesundheitsmanagement, ein ganzheitlicher Blick auf die Gesundheit im Sinne von Gesunderhaltung anstatt Krankheitsmanagement. Als CEO meines Lebens und meiner Gesundheit arbeite ich auf Augenhöhe mit meinem Health Team zusammen.

Du kannst es dir so vorstellen: Dein Leben ist wie ein Unternehmen. Du bist natürlich CEO deines Lebens, also deines Unternehmens. In deinem Unternehmen hast du ein Vorstandsteam bestehend aus Experten unterschiedlicher Disziplinen, die dich in diversen Lebenslagen beraten, sodass einzelne Bereiche deines Leben wie zB deine Gesundheit rund laufen. 

Für den Bereich Gesundheit hast du ein Health Team zB bestehend aus Schulmedizinern, Komplementärmedizinern und deiner inneren, spirituellen Ärztin und Apothekerin. Du berätst dich regelmäßig mit deinem Health Team, was es braucht, um gesund zu bleiben bzw. wenn Beschwerden oder Krankheiten da sind, was es braucht, um wieder gesund zu werden.

In dieser Haltung an das Thema Gesundheit körperlich, mental, emotional und spirituell ranzugehen, ermöglicht dir mehr Verständnis, Sinnhaftigkeit, Handlungsspielraum und Selbstsicherheit. So stellst du die Weichen für ein gesundes und glückliches Leben auf allen Ebenen. Das braucht es meiner Ansicht nach mehr denn je in 2026 und darüber hinaus.


Du willst dich 2026 auch selbstbestimmter um deine Gesundheit kümmern?

Das finde ich super! Wenn du dir dabei meine Unterstützung wünscht, dann trag dich gerne in meinen Newsletter ein und hol dir ganzheitliche Gesundheitsimpulse – kein medizinischer Rat, aber ganz viele ehrliche Einblicke, Learnings und selbsterprobte Strategien. 

 


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Bettina Nußdorfer - Yoga und Mentales Training

Hi, ich bin Bettina!

und als Dipl. Mental- und Achtsamkeitstrainerin, Yogalehrerin für Frauengesundheit und Mikronährstoff Coach i.A. unterstütze ich Frauen wie dich dabei, deine Gesundheit und persönliches Glück in besonderen Lebensphasen deines Frau-Seins in den Fokus zu stellen – für mehr Wohlbefinden, Energie und Begeisterung an einem Leben, das sich ganz nach dir anfühlt.

Nach meiner herausfordernden Kinderwunschreise und Krebserkrankung habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, herauszufinden, was es braucht, um Gesundheit zu erhalten und zu fördern – damit wir ein möglichst langes, gesundes und glückliches Leben mit hoher Lebensqualität führen können. Meine Mission „chronisch gesund sein“.

Und ich bin der Meinung, dass kein Weg daran vorbei führt, den Blick nach innen zu wenden. Denn Gesundheit und Wohlbefinden beginnt in uns selbst. Mehr über mich erfährst du hier.

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