Raus aus der Komfortzone und rein ins Abenteuer Selbstständigkeit. „Tschüss Komfortzone“ trifft das Motto in 2025 am besten. Der Dezember ist eine gute Gelegenheit, um das vergangene Jahr zu reflektieren. Mein Jahr 2025 war definitiv ein Jahr, wo ich viele Male meine Komfortzone verlassen habe, Neues gewagt und Neues gelernt habe. Und auch ein Jahr, wo viele Altlasten und Schmerz der Vergangenheit hochgekommen sind, die mich nachdenklich gestimmt haben und die eine innerliche Wende erfordert haben. Was ich alles in 2025 erlebt und für mich gelernt habe, das erfährts du in meinem persönlichen Jahresrückblick.
Meine Themen und Highlights in 2025
Fazit aus meinem 1. Jahr (nebenberufliche) Selbstständigkeit
Am 1. Oktober 2025 hat mein Herzensbusiness seinen 1. Geburtstag gefeiert. Vor rund einem Jahr habe ich mein Kleinunternehmen angemeldet und ich kann nur sagen, dass selbstständig sein die krasseste Persönlichkeitsentwicklungsreise und Überschreiten der eigenen Komfortzone ist. Mein Fazit aus meinem 1. Jahr als nebenberuflich Selbstständige? „Viel gelernt, viele Umwege gegangen und ausbaufähig“.
Das habe gelernt und umgesetzt:
- eine Website mit Hilfe einer Website-Expertin selbst erstellt und online gestellt
- meinen Instagram-Account aufgebaut, eine Content-Routine gefunden, jedoch auch im Content-Burnout gelandet
- meinen Blog eingerichtet und bisher 40 Blogartikel zu den Themen ganzheitliche Frauengesundheit und Spiritualität, Mikronährstoffe sowie Stressmanagement und mentale Gesundheit veröffentlicht
- ein Newslettersystem eingerichtet und mit der Website verbunden
- eine Online-Buchungsplattform ausgewählt und meine Produkte eingerichtet – für eine automatische Bestellung und Rechnungserstellung
- diverse Tools für ein Online Business recherchiert, ausgewählt und eingerichtet
- einen Podcast gestartet, bisher 17 Folgen (inkl. 2024) aufgenommen, geschnitten und veröffentlicht
- mich mit den Themen Unternehmensgründung, Buchhaltung und Steuern auseinander gesetzt und den ersten Jahresabschluss mit Hilfe meiner Steuerberaterin gemacht
- Weiterbildungen im Bereich Websitegestaltung, Online Business Aufbau, Social Media Content Erstellung und Mikronährstoff Coaching gemacht
- u.v.m.
Viele Umwege mit meiner Positionierung gegangen
Meine ursprüngliche Idee mit meinem Online Business war es, Frauen mit und nach einer Brustkrebserkrankung zu unterstützen, ihr Wohlbefinden zu steigern und neue Perspektiven für ein gesundes und erfülltes Leben zu finden. Ich habe selbst während meiner Erkrankung vieles recherchiert, ausprobiert und so wunderbare Tools aus dem Bereich Yoga, Persönlichkeitsentwicklung und Mikronährstoffe kennengelernt, die helfen, selbstbestimmt den Heilungsweg zu unterstützen und darüber hinaus, im Leben nach Krebs seine Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen. Und das wollte ich unbedingt mit anderen Frauen teilen.
Doch einige Monate später machte ich mir dann Gedanken, ob ich in dieser Richtung bleiben möchte. Nicht, weil es kein wichtiges Thema wäre, sondern weil ich mir selbst nicht sicher war, ob ich mich weiter so intensiv mit dem Thema Krebs beschäftigen möchte. Denn es ist natürlich kein leicht verdauliches Thema. Ich hatte einfach Angst, dass wenn ich jetzt mein Business auf „Gesund werden und bleiben nach der Diagnose Krebs“ ausrichte und ich in 3 Jahren nicht mehr darüber sprechen möchte (warum auch immer) und ich dann die falsche Entscheidung getroffen habe.
Also habe ich mich Anfang des Jahres entschlossen, mein Angebot allgemeiner auszurichten auf die Themen Frauengesundheit rundum Kinderwunsch, Wechseljahre, Zyklusgesundheit und Brustkrebs. Doch ich habe gemerkt, dass mich so viele verschiedene Themen abzudecken, verwirrt und ich das auch nicht gezielt schaffen kann. Und nicht nur ich selbst war verwirrt, sondern auch meine Kund:innen, Bekannten und Freunde. „Was machst du eigentlich genau?“, kam des öfteren als Frage und die konnte ich auf Anhieb nicht beantworten. Glasklarer Fall von Unklarheit. 😉
Ich habe von meiner Online Business Mentorin gelernt, dass ich mich spezifischer positionieren darf, denn was heutzutage leider nicht funktioniert ist ein Bauchladen an Angeboten für viele verschiedene Zielgruppen. „Wenn du alle ansprichst, sprichst du niemanden an“ habe ich gehört. Und ja, diese Erfahrung habe ich auch gemacht.
Also alles wieder zurück auf Anfang. Im Herbst habe ich mich nochmals hingesetzt und in mich hineingespürt, welches Thema mir wirklich am Herzen liegt und womit ich andere Frauen unterstützen möchte. Und ja, es ist das Thema „wieder gesund werden nach Krebs“ und „gesund bleiben und erfüllt sein im Leben nach Krebs“. Meine persönliche Erfahrung hat mir gezeigt, was alles möglich ist. Es gibt so viele Möglichkeiten, was wir selbst tun können, um gesund zu werden und zu bleiben. Das wird der Hauptfokus in meinem Online Business werden.
Ausbaufähig: mehr Fokus und Ressourcen-Haushalt
In meinem ersten Jahr der Selbstständigkeit habe ich vieles ausprobiert, wieder eingestampft und wieder neu angegangen. Dabei habe ich gemerkt, wie sehr ich wieder in meinem Perfektionismus gefangen war und das Gefühl hatte, in einem Hamsterrad an Aufgaben zu laufen und nicht voran zu kommen. „Ich habe nicht mehr Zeit und Ressourcen“ sollte hier keine Ausrede sein, sondern mein Ansporn, meine zur Verfügung stehenden Ressourcen an Zeit und finanziellen Mitteln gut durchdacht einzusetzen – im Sinne von Zeitmanagement, Geldmanagement und Selbstmanagement. Ein großes Ziel in 2026 von mir ist:
- einfach mal machen anstatt zu viel Zeit ins Konzeptionieren zu verbraten
- Zeit- und Energiemanagement verbessern d.h. arbeiten in Zeitblöcken und Pausen zur Erholung dazwischen – einfach ganz wichtig für mich für mehr Fokus und Energie


Meine 2. Brustoperation und das Ende der Krebstherapie
Im März fand meine 2. Brustoperation statt: Mastektomie der linken Seite und der Portkatheter wurde entfernt. Ich hatte aufgrund meiner Brustkrebserkrankung und Genmutation beschlossen, eine risikoreduzierende Operation der gesunden Brust machen zu lassen. Dies war keineswegs eine leichte Entscheidung. Und ja, ich weiß, dass dies eine Entscheidung aus Angst war. Angst, vor einem Rückfall. Angst, nicht die „richtige Entscheidung“ getroffen zu haben.
Was ist schon „richtig“ und ja, es lässt sich auch nicht alles im Leben kontrollieren, doch die Entscheidung, mich operieren zu lassen, gibt mir ein Gefühl der Sicherheit in dieser Unsicherheit und lässt mich ruhiger schlafen. Gleichzeitig ist es für mich damit nicht getan. Ein großes Ziel für 2026 ist für mich, mich intensiver mit meinen Ängsten auseinanderzusetzen und einen Weg zu finden, innere Ruhe, Gelassenheit und Vertrauen in meinen Weg und das Leben zu finden. Denn ich bin mir sicher, dass diese Krankheit ein Weckruf war. Ein Weckruf, mein Leben zu verändern und mehr ich selbst zu sein.
Und auf diesem Weg befinde ich mich. Einem Weg, um mein „neues Normal“ zu finden. Um gesund zu bleiben nach Krebs. Im Sinne eines selbstbestimmten Gesundheitsmanagements rundum Ernährung, Mikronährstoffe, Bewegung, Stressmanagement, Spiritualität leben und mentale Gesundheit. So vieles, was ich bereits losgelassen und transformiert habe und noch einiges an Altlasten, die ich mir ansehen und integrieren darf. Ich bin auf meinem gesunden Weg.


Yogakurse vor Ort
Um mehr Erfahrung mit Yogaunterricht zu sammeln und mir auch vor Ort ein Angebot aufzubauen, habe ich mich als Kursleiterin bei der Volkshochschule beworben. Es freut mich sehr, die Gelegenheit bekommen zu haben, einen Yogakurs „Yoga für alle“ anzubieten. In 2025 durfte ich 2 Yogakurse in der Volksschule in Schwanenstadt abhalten und es hat sehr viel Spaß gemacht.
Dabei habe ich gelernt, dass Yoga zu unterrichten komplett was anderes ist, als selber Yoga zu machen. Den Raum für andere Yogis zu gestalten und zu halten, um runterzukommen und getragen zu sein, ist eine schöne Arbeit. Und doch habe ich gemerkt, dass es wichtig ist, gleichzeitig auch Yogaschüler zu bleiben. Den Raum für sich selbst zu nützen, um aufzutanken und bei sich selbst anzukommen. Und aus dieser inneren Ruhe und Klarheit heraus, das Leben zu gestalten.


Ich bin neuerdings Ölscheich 😉
Während meiner Heilungsreise von Brustkrebs war für mich neben der inneren Auseinandersetzung mit der Botschaft der Erkrankung auch die körperliche Unterstützung meiner Selbstheilungskräfte mit Nährstoffen. In Absprache mit meinem Arzt für integrale Medizin habe ich viele Nahrungsergänzungmittel eingenommen, um mein Immunsystem zu stärken, Verdauung und Entgiftung zu unterstützen. All das hat mir geholfen, einerseits die Nebenwirkungen der Chemotherapie in Schach zu halten und wieder schneller fit zu sein.
Andererseits schneller zu regenerieren nach der Akuttherapie, denn mein Blutbild war danach ziemlich ausbaufähig. Ich war weiterhin in Therapie bei einem Ganzheitsmediziner und bei einem Ayurveda-Arzt. Durch die gezielte Einnahme von Mikronährstoffen und antientzündlicher, entgiftungs- und verdauungsfördernde Ernährung regenerierte sich mein Blutbild innerhalb von 8 Monaten. Auch die Nachwirkungen der Chemotherapie (bis auf die Menopause) hielten sich in Grenzen.
Daraufhin habe ich beschlossen, dass ich im Sinne eine ganzheitlichen Gesundheitsmanagements hochwertige Produkte an meine Kundinnen empfehlen möchte und eines der wichtigsten Basis-Nährstoffe sind Omega-3 Fettsäuren. Denn sie wirken entzündungshemmend und unterstützen die Zellregeneration. Denn ganz wichtig: Krebs wächst vorallem in einem entzündlichen Körpermilieu.
Das hochwertige Omega-3 Öl von Eqology begleitet mich jetzt schon seit 3 Jahren und ich bin überzeugt davon, dass es einer der Schlüsselnährstoffe für mich war und nach wie vor ist, um Gesundheit zu verbessern und auf lange Sicht zu erhalten. Deshalb habe ich im April 2025 beschlossen, Business Partnerin bei Eqology zu werden, um meine Kundinnen noch besser begleiten zu können.


Vorzeitige Menopause nach Krebs mit 39 Jahren – was jetzt?
Eine große Herausforderung für mich war es in 2025 auch, in die Annahme zu gehen, dass eine bleibende Nachwirkung der Chemotherapie die vorzeitige Menopause ist. Meine Periode ist nach der 2. Therapie ausgeblieben und seither nicht mehr wieder gekommen. Auch die Blutwerte deuten auf eine Postmenopause hin.
Ich bin also mit 39 in den Wechseljahren, die eigentlich im Durchschnitt 10-15 Jahre später auf natürliche Weise hätte eintreten sollen. Dies geht mit diversen Wechseljahresbeschwerden einher wie Hitzewallungen, Gelenkbeschwerden, Muskelschmerzen, trockene Haut und Schleimhäute, Stimmungsschwankungen und Verdauungsbeschwerden. Ich habe für mich zum Glück Mittel und Wege gefunden, wie ich damit besser umgehen kann. Zumal nach einer Krebserkrankung eine Hormonersatztherapie kontrovers diskutiert wird und ich daher eher auf ganzheitliche Methoden wie Yoga, Achtsamkeitstraining, Mikronährstoffe und Ernährungsanpassen zurückgreife.
Das Thema Wechseljahre, also die natürlichen Wechseljahre, bekommen derzeit sehr viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit, was sehr gut und wichtig ist. Denn Wechseljahre sind keine Krankheit, die man behandeln muss, sondern ein natürlicher Übergang einer Frau von der körperlichen in die geistige Fruchtbarkeit. Und diese gilt es achtsam zu erleben.
In dieser Aufmerksamkeit fallen jedoch jüngere Frauen nach einer Krebserkrankung, die in die vorzeitigen (unter 40 Jahren) oder frühen (unter 45 Jahren) Wechseljahre therapiebedingt kommen, durch den Rost.
Es ist mir persönlich ein Anliegen, diesem Thema vermehrt Beachtung zu schenken, zu recherchieren, Experten in meinem Podcast zu interviewen und ein Angebot dahingehend zukünftig auszuarbeiten. Betroffene können trotzdem sehr viel selbst für ihr Wohlbefinden machen, wenn schulmedizinische Therapien wie die Hormonersatztherapie beispielsweise nicht empfohlen werden. Auch in Hinblick auf Langzeitfolgen wie Osteoporose sowie das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, die mit dem frühen Hormonmangel einhergehen können.
„The new Normal“: Ankommen im Leben nach Krebs
Akuttherapie vorbei – und jetzt?
Die Krebsdiagnose war im August 2 Jahre her und ich bin sehr dankbar, dass ich alles gut überstanden habe. Mit der 2. Operation im Herbst ist sozusagen für mich die Akuttherapie und die erste risikoreduzierende Operation abgeschlossen. Voraussichtlich kommen auch in naher Zukunft noch die Eierstöcke dran, da mit einer BRCA1-Genmutation auch das Risiko erhöht ist.
So sehr ich auch froh bin, dass die Therapien, die vielen Arzttermine und Untersuchungen beendet sind, doch auf der anderen Seite fühle ich mich unsicher. Zuvor war da eine gewisse Sicherheit, durch die Untersuchungen und Therapien „meine Heilung“ im Griff zu haben. Wieder ein Stück weit Kontrolle über mein Leben zurück zu haben. Und dann bin ich plötzlich wieder auf mich alleine gestellt.
Was ist das „neue Normal“?
Und da kommen bei mir oft Gedanken auf. Sorge ich eh gut um mich? Gehe ich eh nicht über meine Grenzen? Wie soll ich alle Verpflichtungen rundum Arbeit, Mama-sein, Partnerin sein, Freundin und Zeit für mich unter einen Hut bekommen? Ich merke, dass ich seit der Erkrankung sehr wachsam und nachdenklich geworden bin. Achte ich gut genug auf mich? Nicht, dass wieder so ein Weckruf kommt. Das ist eine große Herausforderung in diesem Jahr gewesen. Einerseits ins Vertrauen zu kommen, dass ich auf meinem richtigen Weg bin und auf der anderen Seite die Angst und Ungewissheit.
Die Balance zu finden, wieder im „normalen Leben“ anzukommen. Dieses „normale Leben“ wie vorher gibt es jedoch für mich nicht mehr. Ich bin dabei, mein „neues Normal“ zu gestalten: mit einer Arbeit, die mich erfüllt, mit gesunden Routinen wie Bewegung, Ernährung und Stressmanagement. und wieder mehr Genuss und Freude zurück zu bringen.
Die Angst war heuer nochmal etwas angefeuert worden, da ein lieber Mensch aus meiner Familie an den Folgen einer Krebserkrankung leider zu früh verstorben ist. Ich bin sehr traurig darüber und auf der anderen Seite sehr dankbar für die gemeinsame Zeit mit diesem Menschen, der mich so viele Jahre begleitet hat. Gleichzeitig hat mich dieses Ereignis daran erinnert, wie endlich und unberechenbar das Leben ist. Und wie wichtig es ist, jetzt das Beste aus seinem Leben zu machen. Seinem Herzen zu folgen. Das zu machen, wofür man hier ist.





Mein Fazit 2025
Worauf bin ich stolz?
- Ich bin stolz auf unseren Sohn, der sich trotz der Herausforderungen mit meiner überstandenen Krebserkrankung in seinen ersten Lebensjahren so super entwickelt hat und zu einer selbstbewussten Persönlichkeit geworden ist. So vieles, was er in seinen jungen Jahren mitmachen hat müssen, auch wenn er sich wahrscheinlich später nicht daran erinnern kann.
- Ich bin stolz, dass ich mich getraut habe, heuer 2 x vor bis zu 50 Menschen einen Vortrag zum Thema „Stille Entzündungen“ zu halten.



Was waren die besten Entscheidungen, die ich 2025 getroffen habe?
- 3-4 mal pro Jahr einen Day-Spa Tag für mich zu machen, um zu entspannen, zu reflektieren und Kraft zu tanken. Es ist einfach wichtig für mein Wohlbefinden, mich zurückzuziehen. Das habe ich heuer 3 mal gemacht und es hat mir sehr gut getan.
- Mir einen Business Coach an die Seite zu holen, die mich dabei unterstützt, meine Kommunikation und mein Angebot mit Fokus auszurichten. Durch meine Umwege habe ich mich in den letzten Wochen wie ein kompassloses Schiff am Meer gefühlt. So viele Ideen und keinen Fokus. Das funktioniert so leider nicht habe ich gelernt. Ich arbeite an mehr Fokus und Klarheit in meinem Angebot und meiner Kommunikation nach außen.


Welche wichtigen Lektionen hat mir 2025 gegeben?
Ich bin gut genug. Ich brauche nur ich selbst sein.
2025 hat mir meine alten Themen wieder aufgezeigt. Ich bin wieder sehr stark in meine perfektionistische Ader reingerutscht. Das bedeutet, in meiner Arbeit und im Privaten so viele Dinge zu erledigen, Pausen und gesunde Routinen wie meine Morgenroutine mit Yoga, Meditation und Journalling zu vernachlässigen, weil ja so viel zu tun ist. Doch mehr zu tun bedeutet nicht, mehr zu schaffen.
Ich habe gemerkt, wie ich in einem Hamsterrad festgefahren war und einfach nur gemacht habe, ohne zu hinterfragen, ob das den gewünschten Output bringt. Das hat mich wieder ausbrennen lassen. Genau das, was ich eigentlich nicht mehr wollte.
In diesem perfektionistischen Verhalten habe ich mich in meiner Arbeit als auch in meinem selbstbestimmten Gesundheitsmanagement wieder gefunden. Struktur und Organisation ist mir wichtig ja, aber wenn ich Dinge nur noch abhake und zum To-Do werden, bin ich schon wieder im Dauerstress gefangen.
Hinter diesem Perfektionismus steckt eine Angst. Angst, etwas falsch zu machen. Angst, zu versagen. Angst, abgelehnt zu werden. Meine liebe alte Angst hat sich also heuer wieder sehr intensiv gemeldet 😉 Ich habe die Botschaft verstanden. Da darf ich nochmal reinspüren und innere Arbeit machen.
Und durch diesen Perfektionismus habe ich den Zugang zu meinem Herzen verloren gehabt. Deshalb bin ich im Herbst einen Schritt zurück gegangen und habe reingespürt, wie ich mein Leben gestalten möchte, sodass es gesund und erfüllend ist.
Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?
Ich brauche Sicherheit. Sicherheit in meinem Körper. Sicherheit in meinem Geist. Sicherheit in allem.
Das war schon immer so. Das ist tief in mir verankert. Und das ist genau der Grund, warum ich auch so perfektionistisch und auf der anderen Seite ängstlich bin. Der Anspruch, alles richtig und bestens zu machen. Alles im Griff haben zu wollen. Die Angst, etwas falsch zu machen und zu versagen. Die Angst, nicht ich selbst zu sein, über meine Grenzen zu gehen und wieder krank zu werden.
Ich bin sehr achtsam und reflektiert geworden. Achtsam dahingehend, wie ich mit mir selbst umgehe und das dies positive und negative Folgen hat. Das spüre ich sofort. Mein Körper sagt mir, wenn es genug ist. Mein Körper sagt mir, wenn ich so weitermachen darf. Die Seele spricht über den Körper.
Diese Achtsamkeit ist sehr wichtig für mich, um mich immer wieder auszutarieren, Dinge zu hinterfragen, ob sie gut für mich sind oder nicht. So kann ich sicherstellen, dass ich auf meinem gesunden und authentischen Weg bleibe.
Für 2026 wünsche ich mir mehr Vertrauen in mich und mehr Leichtigkeit.
Erste Male: Das habe 2025 das Erste mal gemacht/erlebt
- Einen Vortrag vor 50 Menschen gehalten
- einen Tag in der Therme ganz alleine
- Mit meiner Familie auf einem Katamaran in Kroatien gesegelt
- Einen Yogakurs in Kooperation mit der Volkshochschule gehalten
- einen Mentaltraining-Workshop für Selbstständige zum Thema „Passion & Purpose – Erfolgsmindset im Business“ gehalten
- eine Traktor-Laterne für meinen Sohn für das Martinsfest gebastelt














Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?
- Ich bin dankbar, dass meine 2. Operation so gut verlaufen ist und ich mich schnell wieder erholt habe.
- Ich bin dankbar, für meine ersten Erfolge in meinem Business. Die nährenden Gespräche mit meinen Business-Kolleginnen und die herzlichen Termine mit meinen Kund:innen.
- Ich bin dankbar, dass ich gesund bin.
- Ich bin dankbar für meine Familie.
- Ich bin dankbar für unser Zuhause.
Mein 2025 in Zahlen
- Mein Omega-3 Index: 10,4%, Omega-6:Omega-3 Verhältnis: 2,8:1 (Mai 2025)
- 16 Kund:innen mit einem testbasierten Gesundheitskonzept auf dem Weg zu mehr Gesundheit begleitet
- Ich habe über 30 Blogartikel geschrieben
- 75 Reels und Karussel-Posts auf Instagram veröffentlicht
- Das letzte Mal eine „3“ in meinem Alter 😉
- Ich habe 3 Day-Spa Tage für mich gemacht.
- Ich war 3 mal im Urlaub: 2x Italien und 1x Kroatien
- Ich habe 1 Workshop, 3 Vorträge und 11 Yogaeinheiten gehalten
- 3 neue Podcastfolgen aufgenommen
- Follower: 784 auf Instagram, 113 auf Facebook
- 39 Podcast und 31 Youtube und 59 Newsletter-Abonnenten








Mein Ausblick auf 2026
Was ich 2026 anders (besser) mache
Mehr Klarheit, Fokus und innere Ruhe
Im neuen Jahr habe ich vieles vor, das gleichzeitig auch weniger werden darf. Ich möchte nochmal intensiver mein Leben aufräumen: Gedanken, Gefühle, unnützes Zeug im Haus. Ausmisten und neu ordnen – innen sowie außen:
- an meiner Positionierung arbeiten und ein neues Angebot rausbringen
- besseres Zeit- und Energiemanagement: mehr Leichtigkeit und Zeit für Selbstfürsorge
- Mehr Singletasking als Multitasking: ich merke, wie sehr es mich stresst, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Deswegen Achtsamkeit trainieren und mehr Fokus auf das, was ich gerade tue.
Mehr Leichtigkeit und Freude
Mein Leben darf leichter werden. Weniger Druck, mehr spüren, mehr aus dem Herzen leben, spontaner sein. Lustige Dinge unternehmen und das Leben genießen.
So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten
In 2026 wird es einige Veränderungen in meinem Angebot geben. Hier möchte ich noch nicht zu viel verraten.
Mein Online-Angebot
- 1:1 – I feel good Mentoring: Mehr Gesundheit & Wohlbefinden – durch Self-Leadership, gesunde Routinen & testbasierte Nährstoffkonzepte
- Stress adé – Alltagsstrategien für mehr Gelassenheit und Lebensfreude (Training in Kooperation mit der VHS). << Infos und Anmeldung>>
- Passion & Purpose – Erfolgsmindset für ein erfülltes Leben (Workshop in Kooperation mit der VHS). << Infos und Anmeldung >>
Mein Angebot vor Ort
- 1:1 Beratung für Omega-3 Öle & weitere Nährstoffe von Eqology
- 3 Yogakurse in Kooperation mit der Volkshochschule OÖ. << Infos und Anmeldung >>
Meine To-wants für 2026:
- Jeden Tag eine kleine Morgenroutine mit Yoga, Meditation und Journalling
- Ich veröffentliche 2 Podcastfolgen pro Monat
- ein neues 1:1 Angebot bzw. Onlinekurs für ein gesundes Leben nach Krebs und in der Menopause
- Besseres Zeitmanagement: Arbeit in Zeitblöcken und kurze Pausen dazwischen
- Haus ausmisten: befreie mich von altem Zeug, das kein eindeutiges „Ja, brauche ich“-Etikett trägt
- Urlaub mit Mama und Sohnemann nach Jesolo
- Familienurlaub nach Kroatien oder Italien
- 3-4 mal einen Day-Spa Tag nur für mich
- Körperliche Fitness verbessern: eine Kombination aus Yoga, Bodyweight-Training und Jumping Fitness
- Mein Motto für 2026: Unperfekt perfekt sein. Einfach machen. Aus dem Herzen leben.
2026 darf ein Jahr werden, wo ich mein Leben im Innen und Außen aufräume und neu ausrichte, sodass ich gesund und glücklich sein kann. Weniger Druck. Weniger Müssen. Weniger Sorgen. Dafür mehr Klarheit. Mehr Fokus. Mehr Leichtigkeit.
Was lässt du in 2025 und was darf 2026 in dein Leben kommen?

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