Monatsrückblick Juni 2026

16.07.26 | Rückblicke | 0 Kommentare

Wow – long time no Monatsrückblick. Der letzte war im Jänner. OMG, wie die  Zeit vergeht. Deshalb wird es wieder mal Zeit für einen Monatsrückblick. Mein Juni stand ganz im Zeichen von „Back to the roots“, im Sinne von „den Pauseknopf drücken“, reinspüren, auftanken und neuausrichten. Viel Spaß beim Lesen!

Was im Juni bei mir privat und im Business so los war

Zurück zu dem, was mir liegt

Ich weiß nicht, wie viele Anläufe ich jetzt schon versucht habe, eine Contentroutine zu finden, die mir Spaß macht und leicht fällt und nicht ausbrennt. Denn überall in der Online Business Bubble wird davon gesprochen, dass man am besten täglich oder 3-5 mal pro Woche etwas auf Instagram & Co posten soll, damit der Algorhythmus einen besser ausspielt und man mehr Reichweite bekommt. Denn Reichweite und Sichtbarkeit sind wichtig. Das leuchtet mir auch ein. Denn wenn ich mich nicht zeige, findet mich niemand. Das ist klar. Deshalb hab ich mich wieder an einer Content Challenge versucht und habe mich wieder ausgebrannt gefühlt. Es ist einfach nicht meins und es stresst mich eher.

Natürlich ist Instagram ein toller Kanal, um mit der eigenen Community in Kontakt zu treten, sich auszutauschen und die Menschen in sein Leben und Business mitzunehmen. Keine Frage! Doch das alleine ist es für mich nicht. Ich habe gemerkt, dass ich mich durch das Orientieren an anderen, durch die Unterstützung von KI, um schneller zu werden und mehr zu schaffen, mich von mir selbst entfremdet habe. Zu viel. Zu schnell. Zu sehr abgelenkt.

Und das entspricht genau nicht meinen Werten, die ich leben möchte. Vorallem nach meiner überstandenen Krebserkrankung ist es mir wichtig, langsamer und weniger zu machen, mich dem zu widmen, was mich erfüllt und was mir Energie schenkt. 

Deshalb habe ich mir vorgenommen, mir selbst wieder mehr Raum und Zeit für Kreativität zu geben. Blogbeiträge zu schreiben, die langfristig wirken dürfen, neue Podcastfolgen aufzunehmen und für Youtube neue Videos rundum Yoga & Breathwork zur Unterstützung in den Wechseljahren, nach der Diagnose Krebs und Stressmanagement hochzuladen. Das habe ich die letzten Monate vernachlässigt.

Und dafür ist Instagram nicht ganz der optimale Kanal. Zumindest nicht für mich. Das ist mein Blog, mein Podcast und Youtube für mich. „My Blog is my castle.“, wie Judith Peters so schön sagt. Auf diesen Kanälen kann ich viel detaillierter über Themen berichten und hilfreiche Tools mitgeben als auf einem Social Media Kanal, wo die Inhalte schnell in der Versenkung verschwinden.

Klar werde ich weiterhin auf Instagram und Facebook aktiv sein, aber werde nicht mehr meine ganze Energie reinstecken, denn ich habe gemerkt, dass es mir nicht gut tut. 

Hallo und Ciao Angsthase

Da war sie wieder. Meine Angst. Ich merke einfach, wenn ich gestresst bin, dann habe ich auch mehr Ängste. Du fragst dich vielleicht, wovor ich Angst habe? Naja, ich bin von Grund aus ein eher ängstlicher und sensibler Mensch. Seit meiner Krebsdiagnose bin ich total wachsam über meinen Körper geworden und hinterfrage jede Veränderung. Wobei hier die Frage ist, ob es wirklich eine Veränderung ist, oder vorher schon da war oder einfach normal ist und es mir bis dato nicht aufgefallen ist. Und ich bin so gepolt, dass ich mögliche Misserfolge und Bedrohung im Vorfeld abwenden möchte und dazu schon Plan B und C in der Tasche hab. Naja, das zeigt wohl, dass mein Nervensystem wieder mal mehr als dysreguliert ist bzw. war, obwohl ich mich ja sehr viel mit Nervensystemregulation beschäftige. 

Nobody’s perfect. 

Und um das geht es ja auch nicht. Es geht um die Balance und die bekomme ich ja schon recht gut hin. Denn ich merke ja, wenn mich etwas stresst und ich über meine Grenzen gehe bzw. wenn ich Angst habe. Und ich habe meine Tools, um gegenzusteuern. Das ist mehr als wertvoll und hilfreich für mich.

Und deshalb habe ich mich mit dem Thema Ängsten intensiver auseinander gesetzt. Ich habe einen Onlinekurs zum Thema „Ängste überwinden“ gemacht und bin dabei auf die Wim Hof Methode gestoßen. Du kennst den Niederländer Wim Hof vielleicht unter dem Namen „The Iceman“. Wim Hof praktiziert seit Jahren eine Kombination aus Kältetraining (vor allem Eisbaden), Breathwork und Mindsettraining. Ich las zu dieser Methode, dass sie einerseits bei der Bewältigung von Ängsten unterstützen kann und zum anderen das Immunsystem pushen und Entzündungen reduzieren kann.

Ich war sofort Feuer und Flamme.

Seither beschäftige ich mich mit dieser Methode und mache meine ersten Erfahrungen. Ich dusche seither immer kalt nach bzw. war auch das erste Mal in einem Kaltwasserbecken nach der Sauna. Was für mich, by the way, als bekennender Warmduscher der letzten Jahre, eine riesen Herausforderung war. Und doch war es dann eigentlich ganz leicht.

Was soll ich sagen? Ich fühle mich einfach viel frischer, energetisierter und mental fokussiert.

Ich bleibe auf jeden Fall daran bei Wim Hof und habe auch schon meinen ersten „Wim Hof Fundamentals Workshop“ im Oktober gebucht, wo ich mein erste richtiges Eisbad nehmen werde.

Endlich an’s Meer: Buongiorno Jesolo

Im Juni ging’s mit meiner Mama und meinem Sohn wieder nach Jesolo. Wir waren jetzt schon zum 4. Mal im wunderschönen Jesolo Pineta. Ich lieb’s einfach dort. Wenn man an Jesolo in Italien denkt, denkt man wahrscheinlich nur an Hotels, die sich Mauer an Mauer und in 5 Reihen aneinanderreihen sowie an volle Strände. Aber Jesolo Pineta ist anders. Ja, da gibt es auch den „Hausmeisterstrand“, wo sich eine Liege an die andere reiht. Sonst ist anders dort. Jesolo Pineta ist ein Ortsteil am Rande von Jesolo. Hotels sowie Privathäuser und – wohnungen sind eingebettet in die Pinien. Alles wirkt viel ruhiger. Es duftet nach Pinien. Die Vögel zwitschern. Viel mehr Platz und Ruhe. Auch unser Apartmenthotel lädt zum Entspannen und Runterkommen ein. Alles in allem ein schöner Kurzurlaub, auch wenn es für meinen Geschmack mit über 35 Grad zu heiß war.

Mama macht Urlaub

Es war Zeit für eine Auszeit. In den letzten Monaten habe ich sehr viel gearbeitet. Viele Projekte in meiner Selbstständigkeit, die ich entweder neu angegangen bin wie „Yoga in Aurach“, die VHS-Kurse sowie auch 1:1 Begleitungen von Frauen nach einer Krebsdiagnose. Und auch viele Familienprojekte wie der Bau des Hauses meiner Schwiegereltern, wo mein Mann am Wochenende viel mitgearbeitet hatte und ich mich oft um die Verpflegung gekümmert habe – neben Kind, Haushalt, Einkaufen. Alles in Summe war es einfach viel.  Es sind diese unsichtbaren Gewohnheiten, die sich aufschaukeln und mir nicht mehr aufgefallen sind. Ich war nur noch im Hustle.

Im Frühjahr merkte ich, dass ich manchmal schlecht Luft bekam. Ich hatte das Gefühl, irgendwas schnürt mir den Hals zu. Sofort kamen intensive Ängste hoch: Ist das eh nichts Ernstes, eh nicht wieder Krebs? Diese Gedanken ließen mich nicht mehr los. Doch ich spürte, dass mir einfach das „ganze Drumherum“ im wahrsten Sinne des Wortes „den Hals zugeschnürt“ hatte. Ich hatte keine Luft zum Durchatmen, keinen Raum für mich. 

Deshalb beschloss ich, ganz alleine für 3 Tage und 2 Nächte in eine Therme zu fahren. Einfach nur ich. In meinem Rhythmus und nach meinen Bedürfnissen. Und was soll ich sagen? Es hat einfach nur gut getan. Ich war in der Therme Geinberg. Ich war morgens schwimmen, hab in der Sauna alles rausgeschwitzt, was ich nicht mehr brauche. Nach der Sauna bin ich (für mich das 1. Mal) ins Kaltwasserbecken gegangen. Ich habe mich in Ruheräumen zurückgezogen, reflektiert und gelesen. Ich habe lecker gegessen und das Essen auch wirklich genossen. Ich bin spazieren gegangen in der Abendsonne. 

Dieser Raum, um durchzuatmen und mich zu erden, war wichtig für mich und hat richtig gut getan.

 

Abtanzen zu den Beats von Scooter beim Summer Opening in Schladming

Musik an – Welt aus. Unter diesem Motto sind mein Mann und ich „auf Ausflug ohne Kind“ gefahren. Als Eltern nimmt man sich eh oft viel  zu wenig Zeit, um gemeinsam etwas zu unternehmen und einfach mal so in den Tag hineinzuleben. Da wir gerne auf Konzerte fahren und noch kurzfristig Tickets ergattern konnten, ging es für uns Anfang Juni zum Summer Opening ins schöne Schladming. Der Wetterbericht meldete zuvor noch Regen für das Open Air Konzert. Egal! Wir packten unseren Regenponcho ein und los ging’s. Zuvor wünschte ich mir, dass es passend zu Konzertbeginn zum Regnen aufhörte. Und dann kam es noch besser als erwartet. Als wir dort ankamen, hörte es zu regnen auf, die Wolken lichteten sich und die Sonne kam zum Vorschein.

Nach einer kurzen Stärkung ging’s zum Konzertgelände. Scooter war einfach cool. Wir haben gefeiert, abgetanzt, den Moment genossen!

Mein Blog- und Podcastrückblick auf den Juni

#20 Es gibt immer einen Weg! Wie Krisen uns stärker machen – im Gespräch mit Lucy Seteram

Im Juni hatte ich die Gelegenheit mit einer meiner Business Mentorinnen, Lucy Seteram, eine Podcastfolge aufzunehmen. In dieser Folge erzählt Lucy ihre persönliche Geschichte: Sie hat als Kind ihre Mutter an Krebs verloren. Dieser Verlust hat ihr gezeigt, worauf es wirklich im Leben ankommt. Sie hat eine unendliche Kraft darin gefunden, ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten und so auszurichten, dass sie gesund und glücklich sein kann. Heute ist Lucy Online Business Coach für Selbstständige im Gesundheitsbereich. 

Hier kannst du dir die Podcastfolge anhören: >> zur Podcastfolge <<

 

Und weitere Blogbeiträge und Folgen sind bereits in Planung.

Ausblick auf den Juli und August 2026

Summer Yoga im Freibad Aurach

Seit März 2026 biete ich im Vereins- und Kulturhaus in Aurach am Hongar wöchentlich eine Yogaklasse (donnerstags oder samstags) an. Im Juni war die letzte „Indoor-Klasse“ vor der Sommerpause. Im Juli und August biete ich das 1. Mal Yoga im Freibad in Aurach an. Es ist einfach herrlich, bei morgendlicher Sommerfrische und Yoga in den Tag zu starten.

>> Alle Infos zum Summer Yoga <<

Ab Mitte September geht es dann wieder im Vereinshaus weiter. 

 

Pause zur Reflektion, Kreativität und Genuss

Im Juli nutze ich die Zeit, um nochmal das vergangene halbe Jahr zu reflektieren und für den Herbst und Winter zu planen. Im August hat der Kindergarten geschlossen und somit arbeite ich auch weniger. Was eh auch mal gut ist 😉 Wir fahren nochmal eine Woche nach Italien und werde mit meinem Mann und Sohn die Sommerzeit am Attersee oder im Freibad genießen. 


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Bettina Nußdorfer (2)

Hi, ich bin Bettina!

und als Dipl. Mental- und Achtsamkeitstrainerin, Yogalehrerin für Frauengesundheit und Mikronährstoff Coach i.A. unterstütze ich Frauen wie dich dabei, deine Gesundheit und persönliches Glück in besonderen Lebensphasen deines Frau-Seins in den Fokus zu stellen – für mehr Wohlbefinden, Energie und Begeisterung an einem Leben, das sich ganz nach dir anfühlt.

Nach meiner herausfordernden Kinderwunschreise und Krebserkrankung habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, herauszufinden, was es braucht, um Gesundheit zu erhalten und zu fördern – damit wir ein möglichst langes, gesundes und glückliches Leben mit hoher Lebensqualität führen können. Meine Mission „chronisch gesund sein“.

Und ich bin der Meinung, dass kein Weg daran vorbei führt, den Blick nach innen zu wenden. Denn Gesundheit und Wohlbefinden beginnt in uns selbst. Mehr über mich erfährst du hier.

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